Bloody Beauty: Der „Vampire Facial“-Trend

Mir wäre es lieber, wenn Bar beim nächsten Selfie auf das Blut im Gesicht verzichtet.

Mir wäre es lieber, wenn Bar beim nächsten Selfie auf das Blut im Gesicht verzichtet.

Als ausgebuffte Beauty-Bloggerin, wie ich es bin, stoße ich auf einige Kuriositäten bei meinen Recherchen. Aber kürzlich wurde in den Medien über eine Schönheitskur berichtet, die mir im wahrsten Sinne das Blut in den Adern gefrieren ließ.Vampire Facial – Eigenblut gegen die Falten und für die Schönheit. Die prominenteste Beführworterin dieser eigenartigen Behandlung ist Bar Rafaeli. Das Model, das nun wirklich keine Faltenbehandlung nötig hat, postete auf Instagram ein Foto von ihr selbst, blutverschmiert. Anders als bei Heidi Klums Halloween-Kostümen handelte es sich dabei aber nicht um künstliches, sondern um echtes Blut. Was steckt dahinter?

Vampir Facial: Natürliche Alternative zu Botox

Unter einigen Experten wird das Vampire-Facial-Treatment derzeit als die natürliche, ebenso wirkungsvolle und weniger entstellende Alternative zu Botox gehandelt. Bei der Therapie wird dem Patienten zunächst Blut abgenommen. Das daraus herauskonzentrierte Plasma wird anschließend zurück in die Haut injiziert und soll so die Zellgeneration anregen und sie straffer und glatter machen, statt – wie bei Botox „nur“ aufzupolstern. Wenn auch die Vorstellung ziemlich eklig klingt, wird das Gesicht mit natürlichen Substanzen behandelt. Daher sind Nebenwirkungen und Schmerzen nahezu ausgeschlossen. Während ich dieses seltsame Treatment befremdlich finde, ist meine Kollegin vom Vampire Facial überzeugt. Diese Meinungsverschiedenheit scheint auch unter Dermatologen zu herrschen. Die einen befürworten die Behandlung, da sie auf natürlichen Substanzen basiert, andere behaupten, es gebe keine wissenschaftlich belegte Wirkung.

Bar Rafaeli zumindest hat auf dem Bild keine Falten. Allerdings ist das Topmodel gerade einmal 28 Jahre alt und hat in meinen Augen auch die kommenden zwanzig Jahre erst einmal keinen Schönheits-Eingriff, ob synthetisch oder natürlich, nötig. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu konservativ in meinen Ansichten.

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