Haarausfall | Ursachen & was wirklich hilft

Haarausfall

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Haarausfall ist ein Thema, das nicht nur Männer – sondern auch Frauen – beschäftigt. Ich kenne das selbst: Gerade, wenn die Jahreszeiten wechseln, scheinen mir besonders viele Haare auszufallen. Und die gute Nachricht ist: Daran ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Wir verlieren jeden Tag zwischen 50 und 100 Haare, ohne es überhaupt zu merken. Denn das Haar erneuert sind in regelmäßigen Abständen. Problematisch wird es, wenn das Haar kaum noch nachwächst oder der Neuwuchs komplett ausbleibt. Was wirklich bei Haarausfall hilft, verraten wir.

Es gibt unzählige Therapien, Haarwuchsmittel in Tablettenform oder als Haarwasser oder hormonfreie topische Lösungen zur Behandlung von Haarausfall. Sie alle haben das Ziel, übermäßigen Ausfall zu reduzieren und das Wachstum neuer Haare zu fördern. Um Haarausfall auf die richtige Art und Weise zu bekämpfen, sollte vor allem die Ursachen kennen.

Ursache #1: Psychischer Stress

Ob nach Trennungen oder dem Verlust eines geliebten Menschen, nach einer schweren Operation oder bei großen Sorgen: Emotionaler psychischer Stress kann den Körper belasten – und damit auch zu Haarausfall führen. Die gute Nachricht ist: Diese Art von Haarausfall ist meist nur vorübergehend. In der Regel spielt sich das normale Wachstum wieder ein.

Was hilft? Falls die Haare stetig dünner bleiben, auch dann, wenn es dir emotional wieder gut geht, gibt es verschiedene Drogerie-Produkte, die das Haarwachstum anregen sollen. Sie haben aber meist nur eine begrenzte Wirkung. Revolutionär ist hingegen das iGrow Laserystem, ein patentierter und klinisch geprüfter Laserhelm, der das Haarwachstum direkt an der Wurzel anregt. Das iGrow Lasersystem ist nicht-invasiv, frei von chemischen Substanzen und ist insofern eine sanfte Methode, das Haarwachstum wieder anzuregen.

Ursache #2: Genetik

80 Prozent aller Männer und 20 Prozent aller Frauen sind vom androgenetischen (genetischen) Haarausfall betroffen. Erste Anzeichen für diese Art sind Geheimratsecken im Schläfenbereich, die sich bis zu einem Haarkranz entwickeln können oder bei Frauen der Haarausfall am Scheitel.

Was hilft? Die Medikamente Minoxidil und Finastrid können zwar in manchen Fällen den Haarausfall stoppen, aber nur während des Behandlungszeitraums und mitunter starker Nebenwirkungen. Die einzige nachhaltige Lösung gegen den androgenetischen Haarausfall, ohne nennenswerte Nebenwirkungen, ist die Eigenhaartransplantation. Bei der Haartransplantation werden Haare, meistens vom Hinterkopf, auf die kahlen Stellen transplantiert. Hier gibt es weitere Informationen zur Haartransplantation.

Ursache #3: Veränderung des Hormonhaushalts

Wer seine Pille absetzt, schwanger ist oder die Verhütung komplett absetzt, kann vermehrten Haarausfall bei sich feststellen. Denn diese Veränderungen wirken sich auch auf deinen Hormonspiegel aus und können zu Schwankungen im Hormonhaushalt führen. Verantwortlich für den Haarverlust ist insbesondere das Verhältnis von Östrogen und dem männlichen Hormon Testosteron.

Was hilft? Hier empfiehlt es sich erst einmal den Frauenarzt aufsuchen, bevor du weitere Maßnahmen ergreifst. Hier kann dann die beste Therapie für dich festgelegt werden,

Ursache #4: Veranlagung

Nur in sehr seltenen Fällen sind Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenprobleme oder Blutarmut der Grund für zunehmend kahle Stellen und schütteres Haar. Hier verschafft eine Blutuntersuchung beim Arzt Klarheit. Bitte nicht wahllos zu Produkten greifen!

Ursache #5: Mangelernährung

Wer sich einseitig ernährt oder zu wenig isst – beispielsweise bei einer fiesen Crash-Diät – kann ebenfalls unter Haarausfall leiden. Denn wenn dem Körper wichtige Nähr- und Mineralstoffe und Vitamine fehlen, hat er weder die nötige Energie noch die Kraftstoffe, sich um den Haarwuchs zu kümmern.

Ursache #6: Krankheiten

Nur in sehr seltenen Fällen sind Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenprobleme oder Blutarmut der Grund für zunehmend kahle Stellen und schütteres Haar. Sollten also keine der hier genannten Ursachen auf dich zutreffen, sei dir eine Untersuchung beim Arzt unbedingt empfohlen: Hier verschafft eine Blutuntersuchung Klarheit. Bitte nicht wahllos zu Produkten greifen!