Volle Haare | Die besten Tipps

Trocken, spröde, fransig – oder gar kahle Stellen? Wenn wir es nicht sorgfältig pflegen, rächt sich unser Haar. Dabei hätten wir doch alle gerne lange oder zumindest volle Haare. Die besten Tipps, wie das klappt, verraten wir. 

Volle Haare Tipps Friederike Hintze frieda Hintze

© Konstanze Teschner

#1: Die Haare regelmäßig schneiden lassen

Das klingt vielleicht paradox, entspricht aber der Wahrheit. Wer lange und volle Haare haben möchte, muss darauf achten, dass sie gesund sind. Und das ist wiederum nur möglich, wenn man regelmäßig die Spitzen schneiden lässt – um so Spliss vorzubeugen. Mehr noch: Mit dem regelmäßigen Gang zum Friseur vermeidet man, dass das Haar unkontrolliert abbricht.

#2: Das richtige Shampoo

Es ist unbedingt empfehlenswert, nur ein Produkt zu verwenden, das genau zu dem jeweiligen Haartyp passt. Sprich: Das richtige Shampoo für trockenes, fettiges oder coloriertes Haar verwenden. Wenn ihr euch nicht sicher seid, zu welchem Haartyp ihr gehört, besprecht euch am besten mit eurem Friseur. Achtet beim Kauf darauf, dass der PH-Wert des Shampoos für die Kopfhaut geeignet ist und zudem keine Silikone enthalten sind. Diese werden nämlich nicht mit richtig ausgewaschen und bilden eine Filmschicht, die das Haar versieget. Dadurch wird das Haar schwer und trocknet unter der Silikonschicht regelrecht aus.

#3: Haare nicht zu oft waschen

Jawohl – ihr habt richtig gelesen. Denn je öfter ihr eure Haare wascht, umso mehr verlieren sie ihre natürliche Schutzschicht und dünnen aus. Auch wer täglich föhnt, hat oftmals Probleme mit stumpfen Haaren und Spliss. Denn: Wer sein Haar regelmäßig hohen Temperaturen aussetzt, strapaziert es enorm, provoziert Spliss und greift die empfindliche Oberfläche der Haare an.

#4: Viel Eiweiß essen

Proteine bzw. Eiweiße sind für eine gesunde Ernährung maßgeblich. Sie sättigen und sorgen für den Erhalt und Aufbau von Muskeln. Extra-Vorteil: Sie sorgen für volle Haare. Denn Eiweiß ist einer der Hauptbausteine für die Haare. Nur, wer ausreichend davon aufnimmt, wird nicht nur lange, sondern auch schöne und gesunde Haare bekommen.

#5: Stress reduzieren

Einer der Hauptgründe für Haarausfall und ausgedünnte Haare ist Stress. Ähnlich, wie die Haut, reagieren unsere Haare auf emotionale und psychische Belastungen sehr empfindlich – schnell wirkt das Haar stumpf und formlos. Natürlich lässt sich Stress nicht immer mal eben vermeiden, doch wer sich hin und wieder Auszeiten gönnt und beispielsweise ein wenig Wellness für Zuhause zelebriert, kann auf diese Weise Stress reduzieren. Die Haare werden es einem danken.

Und wenn gar nichts mehr hilft?

Wer – krankheitsbedingt oder aufgrund von Veranlagung – zu starkem Haarausfall neigt und mit kahlen Stellen zu kämpfen hat, hat immer noch die Möglichkeit, zur Perücke zu greifen. Schon längst ist das Zweithaar in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ob Kendall Jenner, Beyoncé oder Lady Gaga – auch Stars greifen zur Perücke oder zu Haarteilen nutzen es als Stylingaccessoire und spielen auf diese Weise mit ihrem Look. Dabei gibt es glücklicherweise heutzutage qualitativ hochwertig gefertigte Perücken, die von echtem Haar nicht mehr zu unterscheiden sind. Das Wichtigste: Immer auf die Qualität der Perücke zu achten – Echthaar empfiehlt sich hier besonders, um im Sommer unter der Perücke nicht zu schwitzen.

Weitere Infos dazu findet ihr hier.